Blicke

Text: Sabine Graichen


Sie suchen nach Nahrung,
sie durchwühlen den Raum.
Dass sie nichts finden,
glaube ich kaum.
Sie durchbohren dein Herz
und du spürst einen sanften Schmerz.
Sie stecken voller Neugier,
sie irritieren dich.
Doch dann schickst du sie selber los
und plötzlich verliebst du dich.
Und wenn sie sich treffen, vereinen sie sich.
Dann lösen sie sich voller Verlegenheit.
Aber es dauert nicht lange,
dann treffen sie sich wieder,
mit neuer Entschlossenheit.