Seelenband

Text: Sabine Graichen


Es ist mir so, als wärst du hier.
Unausgesprochene Worte im Raum.
Es ist, als rufst du laut nach mir,
doch hört man nichts - nur so ein Traum?

 

Wie eine Flamme flackert es auf,
ein Bild von Dir, vor meinem Geist.
Es zieht wie Blitz und Sturm herauf,
als ob du meine Gedanken zerreißt.

 

Ich spüre deutlich, du bist da.
Und plötzlich bist du wieder weg.
Ob es vielleicht nur Einbildung war?
Was hat dieses Band für einen Zweck?

 

Trösten kann ich dich doch nicht,
und leider nicht mal bei dir sein.
Doch ich versteh und glaub an dich.
Bin ich auch fern und bleibe allein.