Tagtraum

Text: Sabine Graichen


Morgens, meistens zu später Stund'
oder nachts, als ich mich zu Bett lege,
wenn mich die Melancholie überkommt
und ich meinen Gedanken nachgebe,
dann starrt meine Hülle
in diese leere Welt
und mein Geist taucht in die Fülle,
die mich am Leben hält.

 

Ich gehe auf Reisen,
kann meine Ziele schon sehen,
als wenn die Tage vorbei sind,
als wär schon alles geschehen.
Ich erlebe das Glück,
dort ist mein Traum bereits wahr.

 

Kehr ins Jetzt zurück
und weiß, die Erfüllung ist nah.
Bin so der Welt überlegen,
handle mit Herzensweisheit.
So überzeugt es zu erleben,
bin ich, mit viel Entschlossenheit.