Was wäre wenn

Text & Komposition: Sabine Graichen


Was wäre, wenn ich heute vergebe

und fortan einfach friedlicher lebe,

wenn ich heut all den Menschen verzeihe,

selbst denen, die ich nicht ohne Grund meide?

Was wäre, wenn ich sie umarme,

auf sie zugeh und sie nicht mal vorwarne?

 

Vermutlich wär das schon irgendwie naiv,

aber vermutlich wär ich dann einfach glücklich.

Und ich hab lieber Frieden in mir,

man sagt ja auch: „Wie Du mir, so ich Dir!“

Also kann ich noch hoffen. Also kann ich noch hoffen. Also kann ich noch hoffen.

 

Was wäre, wenn ich jenen vertraue,

wirklich auf ihre Ehrlichkeit baue,

selbst wenn ich nicht hundertprozentig weiß,

ob sie aufrichtig sind? – Ganz ohne Beweis, ganz ohne Beweis.

 

Vermutlich wär das schon irgendwie naiv,

aber vermutlich wär ich dann einfach glücklich.

Und ich hab lieber Frieden in mir,

man sagt ja auch: „Wie Du mir, so ich Dir!“

Also kann ich noch hoffen. Also kann ich noch hoffen. Also kann ich noch hoffen.

 

Was wäre, wenn das alle hier täten,

mit wahrer Nächstenliebe, statt sie vorzugeben.

Wenn niemand neidisch wär oder selbstsüchtig,

selbst wenn man sich nicht kennt oder nur flüchtig?

Was wäre, wenn wir zusammenhalten,

gemeinsam unsere Zukunft gestalten.

 

Vermutlich wär das schon irgendwie naiv,

aber vermutlich wär'n dann mehr Menschen glücklich.

Fang an mit Frieden in Dir,

man sagt ja auch: „Wie Du mir, so ich Dir!“

Also kann man noch hoffen.

Also kann man noch hoffen.

Also kann man noch hoffen.