Alle Songs wurden geschrieben von Sabine Graichen (Text & Komposition).

Geschwister

Ich weiß noch: Früher haben wir die Tapete bemalt.

Und damals hast Du bis über beide Ohren gestrahlt.

Wir sind oft mit unseren Eltern im Urlaub zelten gefahren.

Als wir im Garten große Zirkusartisten waren,

hast Du Dir wehgetan – und ich hab Dich auch noch ausgelacht.

Heute tut's mir leid, als Kind hat es mir nichts ausgemacht.

 

Egal ob Du jetzt hier bist oder irgendwo,

wir bleiben Geschwister. Das ist nun mal so.

Egal ob wir uns streiten, ignorieren oder nicht sehen,

die Verbindung zwischen uns bleibt trotzdem bestehn.

 

Weißt Du noch: Du hast mich immer verfolgt,

hast alles nachgemacht, immer gepetzt und am Ende geheult.

Es war nicht immer leicht mit Dir, aber doch meistens schön.

Du bist jetzt längst erwachsen. Kann mich nur schwer daran gewöhnen.

 

Egal ob Du jetzt hier bist oder irgendwo,

wir bleiben Geschwister. Das ist nun mal so.

Egal ob wir uns streiten, ignorieren oder nicht sehen,

die Verbindung zwischen uns bleibt trotzdem bestehn.

 

Ich seh mir Fotoalben an und denk an früher zurück.

Wenn ich heute so vergleiche, hatte ich mit Dir ziemlich Glück.

Du kennst mich Dein ganzes Leben. Bist wie ein Freund. Wirklich wahr!

Und wir können uns vertrauen und sind füreinander da.

 

Egal ob Du jetzt hier bist oder irgendwo,

wir bleiben Geschwister. Das ist nun mal so.

Egal ob wir uns streiten, ignorieren oder nicht sehen,

die Verbindung zwischen uns bleibt trotzdem bestehn.

Entscheiden (Erdbeersaftlied)

Jeder kommt irgendwann einmal an den Punkt,
an dem er sich entscheiden muss. Wie soll es weiter gehen?
Hat das alles überhaupt einen Sinn?
Bleib ich hier, soll ich gehen?
Was ist möglich? Wo kann ich hin?

 

Ich habe schon viel ausprobiert, schon mein ganzes Leben lang.
Ich weiß auch schon, was ich nicht will und dass ich nicht verkaufen kann.
Ich geh nicht gern ans Telefon und schaffe gern für mich allein.
Doch weiß auch, was mich glücklich macht – ist es auch noch so klein.

 

Ich liebe Erdbeersaft und den Duft vom Regen.
Ich sammle kleine Steine, ganz besondere eben.
Vieles halt ich gern in Bildern fest oder schreib es nieder.
Ich mag Gespräche über das Leben
und sing darüber meine Lieder.
Ohhh meine Lieder.

 

Egal wie viel Erfahrung ich jetzt auch hab,
ich fange meist bei null wieder an,
weil ich gern was Neues versuchen mag.
So fühl ich mich frei und unbefang'.

 

Ist es nicht egal, wie man sich entscheidet, weil alles funktioniert?
Wichtig ist nur, dass man es selbst aussucht und sich damit arrangiert.
Ich dachte manchmal, es geht nicht schlimmer.
Doch zum Glück ist nichts für immer.

 

||:  Ich liebe Erdbeersaft und den Duft vom Regen.
Ich sammle kleine Steine, ganz besondere eben.
Vieles halt ich gern in Bildern fest oder schreib es nieder.
Ich mag Gespräche über das Leben
und sing darüber meine Lieder.
Ohhh meine Lieder.  :||

Alles, was uns antreibt

Du fühlst dich oft allein und fragst dich, muss das so sein.

Redest du von deinen Visionen, will nur ein müdes Lächeln dich belohnen.

Du denkst viel nach und hältst viel zurück. Suchst jetzt im Inneren dein Glück.

Hast fast vergessen, wie es ist, wenn man einfach unbeschwert ist.

 

Alles, was uns antreibt, tragen wir in uns. Unsere Art zu leben ist unser Entschluss. Alles was uns bremst tragen wir in uns.

Sehen nur die Fehler der anderen und stolpern unbewusst.

 

Du trägst heut dieses Lächeln und das steht Dir wirklich gut.
Aus deinen Augen strahlen Sanftmütigkeit und Mut.
Du sprudelst haltlos vor Ideen und kreierst mit viel Geschick.
Soll sich die Welt daran erfreuen, es gibt dir Kraft zurück.

 

Alles, was uns antreibt, tragen wir in uns. Unsere Art zu leben ist unser Entschluss. Alles was uns bremst tragen wir in uns.

Sehen in anderen unsere Fehler und stolpern bewusst.

 

Alles, was uns antreibt, tragen wir in uns. Unsere Art zu leben ist unser Entschluss. Alles, was uns ausbremst tragen wir mit uns.

Erkennen unsere Stärken und betonen sie bewusst.

Das ist alles erlaubt

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten,

doch das tun wir heute nicht.

Wir nehmen uns Zeit, hier zu verweilen,

es reißt uns mit unweigerlich.

 

Wir bringen uns nicht in Sicherheit.

Nehmen es einfach, wie es kommt.

Selbst wenn's uns in Verlegenheit

bringt und uns nicht schont.

 

||: Das ist alles erlaubt, wenn du willst.

Wir können uns jetzt ruhig trauen.

Spontan bemerkst, wie du gut drauf bist. :||

 

All unsere Einwände behalten wir für uns.

Heut sind wir unangreifbar.

Und selbst Kritik an unserer Kunst

klingt heut einfach wunderbar.

 

Wir tänzeln leicht, sind schwerelos,

müssen gar nicht alles können.

Es macht uns Spaß, das reicht schon aus,

solange wir es selbst bestimmen.

 

||: Das ist alles erlaubt, wenn du willst.

Wir können uns jetzt ruhig trauen.

Spontan bemerkst, wie du gut drauf bist. :||

Hier

Wir sind hier gefangen, in der platonischen Welt
und steigen erst auf, wenn uns hier nichts mehr hält.
Wir streben nach Glück. Kennen wir unseren Wert?
Jeder hier ist unendlich. Auch wenn uns niemand erklärt,
wie wir frei sind und lieben, wie wir teilen und sehen.
Wie wir sehen mit dem Herzen und dabei verstehen,
Raum ist da für jeden, wir waren doch auch schon mal hier,
wie ein Déjà-vu erhebt sich die Erinnerung in Dir.

 

Wir können schenken, vergeben und uns besinnen.

Alles wird immer wieder von vorne beginnen,

solange man hier ist und sich ablenken lässt,

von Konsum und Intrigen, Lügen, Zweifel und Stress.

 

Wir tappen im Dunkeln, was die Wahrheit betrifft.
Selbst wenn wir sie hören, wird sie mit Skepsis vermischt.
Alles fügt sich zusammen zu einem großen Feld,
wir teilen Gedanken, auch wenn es uns nicht gefällt.
Was uns widerfährt und wir wissen, legt sich dort nieder,
wo alle sind, wenn sie schlafen. Ein Albtraum, schon wieder. Schon wieder!

 

Optimismus kann helfen, Zeiten zu überstehen.
Wir sammeln menschliche Erfahrungen, wo wir auch hingehen.
Es ist uns möglich, bewusst Gefühle zu empfinden.
Freundschaften helfen, Einsamkeit zu überwinden.

Alles ist eins und ein Teil davon sind wir.

Oder bist Du alles und die Welt ein Teil von Dir?

Ein Gefallen

Frag mich bitte nie wieder
nach einem Gefallen. Ich meinte es nur gut
und helf zwar gern. Doch viel lieber,
wenn's auf Gegenseitigkeit beruht.

 

Ist schon klar, du weißt nicht mehr,
was ich für dich getan hab,
wie viel Zeit und Mühe ich oft sehr
gern für dich geopfert hab.

 

Kann doch keinen Vorwurf erheben,
vielleicht hast du es nie gelernt.
Du kannst nur nehmen, aber nicht geben.
Hat sich denn nie jemand bei dir beschwert?

 

Oder vielleicht hab ich da
auch was verwechselt.
Hm … na dann wird mir jetzt auch klar,
warum ich nur dein Lückenfüller war.

 

Also frag du mich bitte nie wieder
nach einem Gefallen. Das klingt zwar gemein,
aber so lang du weiter viel lieber,
Ausreden erfindest, statt da zu sein... statt da zu sein.

 

Man muss sich nicht für alles revanchieren.
Doch hilft man sich gegenseitig,
kann man nichts dabei verlieren.

Und jetzt schreib ich auch noch n Lied für dich.
Bin vielleicht unverbesserlich. Merkst du es nicht?

 

Frag mich bitte nie wieder
nach einem Gefallen. Ich meinte es nur gut
und helf zwar gern. Doch viel lieber,
wenn's auf Gegenseitigkeit beruht.

So, wie du bist

Manchmal würde man am liebsten aufgeben.

Es sind zu viele Dinge, die man aus Angst tut.
Wofür lohnt es sich, noch zu leben?

Sich daran zu erinnern tut manchmal gut.

 

Man wird ständig überladen von

Belangen, Sorgen, Wünschen, Ängsten, Zweifel der Anderen.

Und keiner hilft dir auf und erkennt, wie du am Boden liegst.

Und nur weil viele nicht verstanden haben, was es heißt zu geben.

 

Erlaube dir so zu sein, wie du bist

und schenk der Welt etwas Ehrlichkeit.
Keine Maske - sei wahrlich du selbst

und schenk dir etwas mehr Freiheit.

 

Man verstellt sich und versucht so zu sein,

wie es von einem erwartet wird.
Gute Miene zum bösen Spiel

bis dein Kartenhaus endgültig zusammenbricht.

 

Wenn man ein ganzes Leben nur gesagt bekommt,

dass es nicht geht, glaubt man irgendwann daran.

Du bist halt so geprägt von den Gegebenheiten

um dich herum, fang an und kämpf dagegen an.

 

Erlaube dir so zu sein, wie du bist

und schenk der Welt etwas Ehrlichkeit.
Keine Maske - sei wahrlich du selbst

und schenk dir etwas mehr Freiheit.

 

Sieh es ein. Egal was du tust.

Du kannst es niemals allen recht machen.
Du kannst es niemals allen recht machen.

Egal was du tust. Egal wie du im Moment bist.

Irgendwen wird es stören,

er wird versuchen dein Gewissen zu beschwören.
Genau dann denk einfach daran...

 

Erlaube dir so zu sein, wie du bist

und schenk der Welt etwas Ehrlichkeit.
Keine Maske - sei wahrlich du selbst

und schenk dir etwas mehr Freiheit.

Wunschtraum

Die Leichtigkeit des Seins fällt Dir heute ziemlich schwer.
Es hat sich viel verändert, Du sagst, Du kannst nicht mehr.
Kämpfen wir gemeinsam oder sind wir schon getrennt?
Der Einzige bist Du, der darauf eine Antwort kennt.

 

Bleib doch einfach hier, leg Dich mit zu mir
und erzähl mir die Geschichte. Sag, was ist Dir passiert?
Sag, was ist Dir passiert?

 

Warum bist Du so gekränkt, was hat man Dir getan?
Nimm Deine Kraft zusammen und fang noch mal von vorne an.

 

Du sagst alles, was Du wolltest, hast Du nie erreicht.
Alles war ein Wunschtraum. Für mehr hat es nie gereicht.
Doch wenn Du Dich mal umschaust, stellst Du ganz schnell fest,
es hat sich viel verändert. Es fehlt nur noch ein kleiner Rest.

 

Die vielen kleinen Dinge, die Du regelmäßig tust,
bauen Dein Fundament. Du wirst sehen, alles wird gut!
Alles wird gut!

 

Eh Du Dich versiehst, hast Du die Talfahrt hinter Dir.
Dann denkst Du zurück und lachst...über diese Sache hier.

 

Die vielen kleinen Dinge, die Du regelmäßig tust,
bauen Dein Fundament. Du wirst sehen, alles wird gut!
Alles wird gut!

Marionettenspieler

Er baute sich ein Haus aus Lügen.

Ein Abenteurer langweilt sich nicht.

Er schuf sich seine eigene Wahrheit,

doch irgendwann kam das ans Licht.

 

Sein Repertoire hat viele Gesichter.

Die Rollen darin beherrscht er zu gut.

Das Publikum kauft ihm alles ab.

Nur ein Verdacht tat ihm nicht gut.

...tat ihm nicht gut.

 

Ein Betrüger, Gaukler, Marionettenspieler

hält die Fäden seiner Wahrheit

nur so lange in den Händen,

bis der Zauber verfliegt.

Die Illusion verwischt mit der Zeit.

 

Er fühlte sich sicher und unbesiegbar,

bis das Doppelleben ihm den Atem nahm.

Und er musste erkennen, was er da tat,

das warf ihn komplett aus der Bahn.

...aus der Bahn.

 

Ein Betrüger, Gaukler, Marionettenspieler

hält die Fäden seiner Wahrheit

nur so lange in den Händen,

bis der Zauber verfliegt.

Die Illusion verwischt mit der Zeit.

 

Vertrauen verloren in der Summe der Tage.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

Denn es ist einfach unwiederbringlich,

auch wenn man dann die Wahrheit spricht.

 

||: Ein Betrüger, Gaukler, Marionettenspieler

hält die Fäden seiner Wahrheit

nur so lange in den Händen,

bis der Zauber verfliegt.

Die Illusion verwischt mit der Zeit. :||

Autumn

I'm walking through the sunrise and through the fields

just thinking about the life and my dreams

the fog slowly disappears a warm ray comes through

a tangle of leaves that are falling down

 

It's my favourite time

this favourite time is autumn

when the world shines in a colourful light

it's my favourite time

 

Look to the sky, there are hanging soft white clouds

in the twigs of an old tree a bird´s nest rocks with the wind

and there you can see kites flying above you

 

It's my favourite time

this favourite time is autumn

when the world shines in a colourful light

it's my favourite time

 

I'm standing behind the window and the rain begins to fall

but please enjoy this time, it's time to dream together at home

 

It's my favourite time

this favourite time is autumn

when the world shines in a colourful light

it's my favourite time

Silent

Don’t know where to begin
All three years my life changed completely
Now I know something about you
I keep wanting and needing more
I don’t want to be importunate

 

So I am silent ohhh
So I am silent
So I am silent ohhh
So I am silent

 

Should I believe in love? I don’t know – really!
I hope you like me as much as I like you
I don’t know where I stand

 

So I am silent ohhh
So I am silent
So I am silent ohhh
So I am silent

Zwei

Etwas ist heut besonders. Ist sie nicht einfach wunderschön?

Du kennst sie nun schon lange, doch so hast Du sie nie gesehn.

Sie schmückt sich mit Ausstrahlung und verzaubert Dich damit.

Schaut ihr Euch in die Augen, seht ihr dort das große Glück.

 

Wie zwei Libellen im Wind schwebt ihr zusammen davon.

Doch das ist kein Happy End, es hat gerade erst begonnen.

Rahmt Euch diesen Moment in Eurem Herzen ein.

Nicht nur für den Augenblick. Es soll für immer sein.

 

Etwas ist heut besonders. Du kannst ihm echt nicht widerstehen.

Du kennst ihn nun schon lange, doch so hast Du ihn nie gesehn.

Er wirkt heut so romantisch und verzaubert dich damit.

Schaut ihr Euch in die Augen, seht ihr dort das große Glück.

 

Eine kleine Freudenträne kullert über das Gesicht,

verzückt und mit Herzklopfen wird sie ganz heimlich weggewischt.

Die erste Berührung, ich wart Euch so nah, bleibt für immer unvergessen. Wahre Worte, tief im Vertrauen, als wenn es niemals anders war.

 

Wie zwei Libellen im Wind schwebt ihr zusammen davon.

Doch das ist kein Happy End, es hat gerade erst begonnen.

Rahmt Euch diesen Moment in Eurem Herzen ein.

Nicht nur für den Augenblick. Es soll für immer sein.

Jetzt

Bleib jetzt einfach mal stehn und schließ deine Augen.
Genieß jetzt den Moment mit dem Wind in den Haaren.

 

Viel zu selten erwachen wir bewusst
aus dem Trott des Tages. Wir unterdrücken oft den Frust.
Und zwischen Last und Lust
gibt's vielleicht kein Gleichgewicht mehr.
Oh Mann, die Flucht daraus ist schwer!
Wir erkennen nicht, wo wir schon sind.
Dafür sind wir meist noch blind.

 

Bleib jetzt einfach mal stehn
und fühl, wie Du hier bist.
Genieß jetzt deinen Traum,
auch wenn er noch ganz frisch ist.

 

Viel zu selten loben wir uns selbst.
Manche tun das sogar nie. Nach dem Motto: stark wie ein Fels.
Manch einer hasst sich sogar selbst.
Aber Du bist nicht egoistisch, wenn Du dich liebst,
dich mal anerkennst und Dir Freude gönnst
Wenn Du jedes Kompliment mit Zweifeln aussiebst,
grenzt Du Dich auch bloß aus und bist gehemmt.

 

Wir schwärmen immer vom Heldentum
und dem Außergewöhnlichen.
Dabei bist Du doch gut genug, schon so, wie Du bist.
Und wer braucht schon Machtkämpfe und Ruhm,
wenn er glücklich und zufrieden ist.

 

Jetzt bleib einfach mal stehn
und genieß die Sonne mit ihrem Licht.
Fühl ihre Wärme in deinem Gesicht.
Einfach jetzt für den Moment,
nichts ist jetzt wichtiger als Du.
Nimm Dir jetzt Zeit für Dich
und komm endlich zur Ruh.


Jetzt bleib einfach mal stehn
und genieß die Sonne mit ihrem Licht.
Fühl ihre Wärme in deinem Gesicht.

Schon so lange her

Manches ist schon so lange her,
dass es fast nicht mehr wahr ist.
Hab mir inzwischen selber widersprochen.
Konnte ja nicht ahnen, wie schwer es ist.

 

Manches ist schon so lange her,
als wär es nie passiert. Alles nur ein Traum?
Da ist nur noch das kleine Andenken hier.
Und den Bleistiftvermerk im Kalender sieht man kaum.

 

Manches ist schon so lange her,
Details sind ganz verschwommen,
Erinnerungen verblassen. Jetzt bin ich machtlos,
ganz ohne Einfluss, ohne Einfluss - fühl mich wie benommen.

 

Manches ist schon so lange her,
aus dem Zusammenhang gerissen.
Wie war das doch gleich? Damals.
Wie gerne würde ich es wissen.

 

Manches ist schon so lange her.
Ich sehne mich nach dem Augenblick.
Blitzt dieser Moment noch einmal auf
und tritt hierher in mein Leben zurück?

Bei Nacht

Ich lieg da, mein Kopf tut weh, Gedanken drängen sich auf.
Ich brauch jetzt Ruhe, will nur leer sein, doch irgendetwas putscht mich auf.
Der Mond scheint hell und auch die Sterne schreien mich förmlich an.
Ein Bild von dir blitzt in mir auf. Lang nicht gesehn. Ja irgendwann
lässt man Bekanntschaften hinter sich, die früher scheinbar wichtig waren.
Kein Wort, kein Gruß, kein „Na wie gehts“, auch nach vielen Jahren.
Will ja nicht sagen, dass es schlimm wär. Gehören ja immer zwei dazu.
Hab nur grad an dich gedacht und mich gefragt: ...Ähm wo steckst du?

 

||: Ich bin eigentlich müde bei Nacht.

Kann eigentlich auch gut schlafen bei Nacht.

Nur heute geht’s irgendwie nicht,

hab wohl zu viel nachgedacht. :||

 

Ich versuch noch immer Ruhe zu finden, lenk mich ab mit Podcast hören.
Ein neues Bild blitzt in mir auf und schafft es, meinen Schlaf zu stören.
Ich erinnere mich an den Moment, mit Dir bei einer Party, wo wir
redselig sind, benebelt, ratlos. Von Liebeskummer erzählst Du mir.
Du sprichst zwar laut, ich seh zu, doch ich hör die Worte nicht.
Mein Fokus liegt auf deinem Mund und der Haarsträhne in deinem Gesicht.
„Ah verstehe, hm das ist schade!“, werde ich wohl gesagt haben,
doch das Gespräch wurde unterbrochen, noch ehe wir am Ende waren.

 

||: Ich bin eigentlich müde bei Nacht.

Kann eigentlich auch gut schlafen bei Nacht.

Nur heute geht’s irgendwie nicht,

hab wohl zu viel nachgedacht. :||

 

Ich stehe auf und zieh mich an, laufe herum, frag nicht warum.

Die Straßenlampen leuchten gelb, alles schimmert um mich herum.

Ich laufe und ich renne, ich will fliegen, ich will springen,

Aber irgendetwas hält mich auf, will mich zum Hierbleiben zwingen.

Die Treppe (hier) scheint riesig und dann falle ich und fall ich,

mein Herz rast, meine Glieder zucken und plötzlich erwache ich.

 

||: Ich bin eigentlich müde bei Nacht.

Kann eigentlich auch gut schlafen bei Nacht.

Nur heute geht’s irgendwie nicht,

hab wohl zu viel nachgedacht. :||

Unscheinbar

Bin ich sonderbar und eigen?

Manche sagen gar bescheiden.

Ich kann ganz gut unscheinbar sein

und so still und unauffällig bleiben.

 

Ich kenn die Blicke, die durch mich sehen

und es gibt Leute, die mich nicht verstehen.

Oft auch weil sie nicht zuhören

und unterbrechen oder stören.

 

Vieles lässt sich noch abstreiten,

doch Konsequenzen nicht vermeiden.

Ehrlichkeit hat ihren Preis.

und man bleibt, bis man erst weiß,

auf wen man zählen kann, auf wen nicht.

Wer lügt dir lächelnd ins Gesicht?

Wem kann man glauben? Und sogar

vertrauen? Wem nicht? Ich mach mich rar.

 

Unscheinbar, unscheinbar, unscheinbar...

Geh allein

Wir gehen immer weiter, bis wir angekommen sind.

Wir werden stetig reifer, mal angenommen wir sind's.

Haben uns viel zu sagen, kennen uns ne Ewigkeit.

Wir können uns nicht beklagen, denn wir haben für uns Zeit.

 

Geh deinen Weg zwar allein, doch lass mich ein Teil davon sein.

Zeig dein Glück der Welt. Du wirst sehen, dass es nicht nur mir gefällt. Ohhhhh ohhhh ohhhhhh ohhhhh ohhhhh ohhhh ohhhhhh

 

Wir können viel ertragen. Das haben wir so gelernt.

Doch wir stellen zu selten Fragen. Vieles bleibt ungeklärt.

Wir wollen doch was schaffen. Wir sind außer Rand und Band.

Es ist Zeit sich aufzuraffen. Keiner nimmt uns an die Hand.

 

Geh deinen Weg zwar allein, doch lass mich ein Teil davon sein.

Zeig dein Glück der Welt. Du wirst sehen, dass es nicht nur mir gefällt.

Ohhhhh ohhhh ohhhhhh ohhhhh ohhhhh ohhhh ohhhhhh

Nicht nur

Ich kann dich gut riechen. Oh du duftest so gut.

Ich wuschel gern durch dein Haar. Du machst mir Mut.

Bist immer für mich da. Ich kann dich nicht nur gut leiden.

Schau dir so gerne zu. Will jetzt gern bei dir bleiben.

 

Ohne es zu bemerken, hast du mich verwandelt

in ein Wesen, das nicht nur mit dem Verstand handelt.

Und du hältst zu mir, das ist mir noch mehr wert.

Du zeigst mir meine Stärken, ich fühl mich nicht nur geehrt.

 

Ich fühl mich gut bei dir, verstanden und geborgen.

Schenk dir nicht nur mein Vertrauen, auch mein Herz, meine Ohren.

Hör dir so gerne zu, versuch auch dich aufzubauen.

Ich bin gern für dich da. Mach dir bloß keine Sorgen.

 

Will, dass du glücklich bist und dass du tust, was du liebst.

Und, dass du Freiheit erlebst. Möchte verstehen, was du fühlst.

Tut gut, dich um mich zu haben. Danke, dass du hier bist.

Das alles wollt ich mal sagen, bevor du wieder weg musst.

Und love und love und love.... und love...

Urlaub auf Balkonien

Ich schau mir ganz gern die frechen Spatzen an.
Sie piepsen fröhlich am Geländer entlang.
Und auf der Straße ist ne Menge los,
ist fast wie Kino, aber kostenlos.
Was für n Krach ringsherum, nebenan.
Das geht schon. Man gewöhnt sich daran.
Kopf aus, Beine hoch, Augen zu,
den Rest vergisst man im Nu.

 

Ich mach Urlaub jedes Jahr auf Balkonien,
neben Windspiel, Kräutertopf und Begonien,
sitz ich da und sag kein Wort
und in Gedanken bin ich fort.

 

Ich bin gern da, wo es am Schönsten ist,
wo die Sonne am Hellsten ist,
wo es nicht zu laut und nicht zu leise ist.
Man fühlt sich wohl, wo man zu Hause ist.
Ich fühl mich wohl, ich bin bei Dir.
Ich muss nicht weg, ich bleibe hier.

 

Ich fühl mich wohl, ich bin bei Dir. Oh...

Ich muss nicht weg, ich bleibe hier. Oh...

Hier ist doch schön, was will man mehr?

Wir holen den Urlaub einfach her.

 

||: Ich mach Urlaub jedes Jahr auf Balkonien,
neben Windspiel, Kräutertopf und Begonien,
sitz ich da und sag kein Wort
und in Gedanken bin ich fort. :||

Erwachen im Augenblick

Man müsste echt viel mehr am Meer sein,

wir hocken noch viel zu sehr drin,

in unseren schlechten Gewohnheiten

und wissen oft selbst nicht wohin.

 

Wohin soll die Reise jetzt gehen?

Und wer wollen wir wirklich sein?

Wir tun soviel für mehr Sicherheit.

Und binden uns den Klotz ans Bein.

 

Jetzt stehen wir knietief im Wasser,

mit Sand zwischen den Zehen

und erwachen im Augenblick.

Das alles hier scheint real zu sein.

Könntest mich trotzdem mal kneifen.

Doch ich glaube, ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

 

Wonach steht uns heute der Sinn?

Was wollen wir mal noch erleben?

Auch wenn wir es heute nicht wissen,

wird sich manches morgen ergeben.

 

Wir tun mal so, als ob keiner guckt

und so, als ob niemand zuhört.

Das Fahren mit fester Handbremse

hat uns doch schon immer gestört.

 

Jetzt stehen wir knietief im Wasser,

mit Sand zwischen den Zehen

und erwachen im Augenblick.

Das alles hier scheint real zu sein.

Könntest mich trotzdem mal kneifen.

Doch ich glaube, ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

 

Weg mit dem schlechten Gewissen

und weg mit dem „das muss so sein“.

Wir müssen nicht zwangsläufig kämpfen.

Oft geht’s auch leicht, fast von allein.

 

Manches ist nur so ein Gefühl,

wir dürfen's nur nicht ignorieren.

Die Stimme im Kopf weiß, was sie will.

Man sollte viel öfter zuhören.

 

Jetzt stehen wir knietief im Wasser,

mit Sand zwischen den Zehen

und erwachen im Augenblick.

Das alles hier scheint real zu sein.

Könntest mich trotzdem mal kneifen.

Doch ich glaube, ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ich will gar nicht zurück.

Ice Queen

Outside, miles from anywhere

she caught a man in underwear.

Her heart feels cold, she freezes his too.

She attracts him and doesn't let him go.

 

She collects things and empty covers.

Never feels safe next to million lovers.

 

Break the ice queen.

Keep her from the dark.

Save the ice queen.

Melt her heart with love.

 

She didn't show her frosty tears.

Her acting is just based on fears.

She seems to be most powerful.

Inside she feels alone and cold.

 

Break the ice queen.

Keep her from the dark.

Save the ice queen.

Melt her heart with love.

 

Help her one time to feel embraced.

Look into her icy face

Hot tea, warm blanket, Nice smile. Attend her.

 

Break the ice queen.

Keep her from the dark.

Save the ice queen.

Melt her heart with love.

Du bist, was Du liest

in Zusammenarbeit mit Kay Niebank (Spatzenschwarm Verlag)

Du bist eingetaucht in eine fremde Welt,
dort lebst du jetzt ein ganz anderes Leben.

Du fliegst Hand in Hand mit Peter Pan,
wo tausend Abenteuer dich umweben.

 

Du brauchst gar nicht viel, um dort zu sein.
Kannst - wenn du willst - dem Alltag entfliehen.

Schlag einfach ein Buch auf und lass dich drauf ein.
Reise in der Zeit und in Utopien.

 

Und bei jedem Besuch zeigt ein Buch neue Seiten

es lässt dich erkennen, was du jetzt gerade brauchst.

Es dehnt deinen Horizont über Weiten und Zeiten,

du bist, was du liest, du bist was du glaubst.

 

Gedanken lesen - kannst du zwar nicht,
doch meist, was sich zwischen den Zeilen versteckt.

Hast dort vieles entdeckt und gelernt zu versteh'n,
gibst mit neuen Ideen deiner Welt ein Gesicht.

 

Und bei jedem Besuch zeigt ein Buch neue Seiten

es lässt dich erkennen, was du jetzt gerade brauchst.

Es dehnt deinen Horizont über Weiten und Zeiten,

du bist, was du liest, du bist was du glaubst.

 

Und klappst du den Buchdeckel zu,
bist du schnell wieder zu Haus.

Doch immer steht dir frei,
zurückzukehren, wenn du dich traust.

 

Und bei jedem Besuch zeigt ein Buch neue Seiten

es lässt dich erkennen, was du jetzt gerade brauchst.

Es dehnt deinen Horizont über Weiten und Zeiten,

du bist, was du liest, du bist was du glaubst.